Treuhand-Manager und Landesminister Klaus Schucht

Klaus Schucht absolvierte an der RWTH Aachen ein Studium für Bergbauingenieurwesen, das er 1955 als Diplomingenieur beendete. Während seines Studiums trat er dem Corps Silesia Breslau zu Köln und Aachen (KSCV) bei. 1958 schloss er seine akademische Ausbildung im höheren Staatsdienst mit dem Assessorexamen ab. 1960 wurde er mit seiner Arbeit „Die Materialförderung in Bergwerksbetrieben“ zum Dr.-Ing. promoviert.

Männerbund: Quo vadis?

Ein Streitgespräch zwischen Florian Boenigk und Axel Bernd Kunze

Bleiben Studentenverbindungen ein Rückzugsraum für Männer oder werden sich künftig mehr Korporationen auch für Frauen öffnen? Diese Frage könnte für Verbindungen existenziell werden, meint Florian Boenigk, Mitglied eines liberalen Männerbundes – und geht von einer immer breiteren Öffnung für alle Studierenden aus. Axel Bernd Kunze dagegen, ebenfalls Mitglied eines Männerbundes mit liberalen Traditionen, sieht gerade die Möglichkeit zur geschlechterhomogenen Vergemeinschaftung als Ausdruck von Freiheit an, auch für männliche Studenten. Für ihn ist der Männerbund durchaus ein Zukunftsmodell in einem pluralen akademischen Umfeld.

Das Leben von Fritz Bauer

Nach seinem Abitur 1921 begab sich der erst siebzehnjährige Bauer zum Studium der Rechtswissenschaften und Ökonomie nach Heidelberg, wo er sich einer Studentenverbindung anschloss. Die „Freie Wissenschaftliche Vereinigung“, ein nichtschlagender farbenführender Bund an damals neun Universitäten, bestand zwar zum größten Teil aus jüdischen Studenten, verstand sich aber als liberal und überkonfessionell sowie „deutsch“ und patriotisch.

Sozialdemokratische Speerspitze im konservativen Milieu!

Erfolgreiche 10. Jahrestagung des Lassalle-Kreises in Münster

Am vergangenen Wochenende traf sich der Lassalle-Kreis zu seiner Jahrestagung in Münster. Höhepunkte waren der festliche Kneipabend am Samstag und der Vortrag von Christoph Strässer (MdB) am Sonntagvormittag.

Harte Arbeit erwartete die zahlreichen Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet bei der Tagung, die bereits am Freitag begann. Der gesamte Samstag war mit Workshops und der Mitgliederversammlung gefüllt. Ein strammes Programm für die knapp 50 Sozialdemokratinnen und -demokraten, die allesamt gleichzeitig auch Mitglieder in studentischen Verbindungen sind.

Keinen Millimeter dem braunen Mob!

WBH 2012Der Lassalle-Kreis verurteilt die Bombendrohung gegen die SPD-Parteizentrale vom Dienstagnachmittag aufs schärfste. Nach dem Besuch von Parteichef Gabriel in Heidenau haben zunächst die rassistischen Hassnachrichten gegen die Sozialdemokraten zugenommen, jedoch stellt die Androhung eines Anschlags eine vollkommen neue Dimension dar.

Klar ist, dass solchen Drohungen mit allen Mitteln des Rechtsstaats zu begegnen ist. Rassistische Worte und Taten haben in unserer Gesellschaft keinen Platz.

Lassalle-Kreis zum Beschluss des Göttinger SPD-Stadtverbands, die Unvereinbarkeit auf alle Studentenverbindungen auszuweiten

LK im WBHAuf der letzten Delegiertenversammlung des Stadtverbands wurde ein Antrag verabschiedet, die gleichzeitige Mitgliedschaft in der SPD und in Studentenverbindungen für unvereinbar zu erklären. Der Lassalle-Kreis weist diese erneuten Unvereinbarkeitsbestrebungen seitens der Göttinger Jusos und des Göttinger SPD-Stadtverbands scharf zurück. Die jüngsten Konflikte in der Göttinger Studentenszene dürfen nach Meinung des Lassalle-Kreises nicht zum Anlass genommen werden, sämtliche Verbindungen über einen Kamm zu scheren, wie dies nun von Göttinger Juso-Seite geschehen ist. Das politische Verhalten der Göttinger Jusos widerspricht auch dem von Thomas Oppermann im Februar dieses Jahres initiierten Dialog zwischen den Göttinger Jusos und der Göttinger Gruppe des Lassalle-Kreises. Ergebnis dieses Dialogs war die Vereinbarung, bestehende Meinungsverschiedenheiten sachlich und fair zu diskutieren, wie es unter Genossinnen und Genossen selbstverständlich sein sollte.

Der vorliegende Antrag „Jetzt aber wirklich – Unvereinbarkeitsbeschluss mit Studentenverbindungen umsetzen und ausweiten“ ist ein unausgegorener Schnellschuss, der viele Fragen aufwirft.

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